Freie-Software-CD
Inhalt
Die CD sollte freie Software für Microsoft Windows enthalten, zum Beispiel:
- Firefox und Thunderbird
- Openoffice
- etc.
Zusätzlich sollten einige ausgewählte Artikel aus diesem Artikel, wie zum Beispiel "Was ist freie Software?" aufbereitet (entsprechend angepasste XHTML-Seiten) und mit auf die CD gepackt werden. Ich stelle mir das so vor: Per Windows-Autostart-Funktion wird der Internet Explorer mit der index.html aufgerufen. Auf dieser sind Artikel verlinkt und es gibt eine Übersicht über die enthaltene Software, etc.
Technik
Zum erstellen einer Autostart-CD für Windows muss man die Datei Autostart.inf erstellen. Der Inhalt der Datei sieht in etwa so aus:
[Autorun]
ICON=AUTORUN\w2.ico
OPEN=setup.exe
Das hier hört sich doch auch gut an
Das beste ist, dass man nicht explizit den IE aufruft sondern die Anwendung, die mit html-Dateien verknüpft ist (sollte der User also zb. schon Firefox benutzen, wird dieser auch verwendet).
Vorschlag: Ubuntu Live-CD remastern
Mein Vorschlag: Wir nehmen die Ubuntu-Live-CD und passen sie an. Sie enthält nämlich bereits alles was wir brauchen (automatisch startenden K-Meleon Browser für Windows mit den entspr. Programmen z.B.) Wir müssen sie nur anpassen, an unser Layout, die deutsche Sprache und unsere Artikel ergänzen. Wenn wir das gut dokumentieren können wir sie später auch leicht auf neue Versionen updaten.
Folgendes wäre zu tun:
- Die wichtigsten Grafiken wie z.B. Bootloader, Splash-Screen, etc. werden durch DFo-Artwork ersetzt
- Die Programme werden an unsere Auswahl angepasst. Am besten wäre es, wenn unter Linux und Windows die selben Programme zur Verfügung stehen. Unter Windows können wir dazu einfach die installations-Dateien ersetzen, unter linux muss das cloo-image entpackt, chrooted und per apt-get das System angepasst werden.
- Die CD wird um angepasste Artikel aus unserem Wiki ergänzt und Programm-Beshreibungen ins Deutsche übersetzt
Technisch läuft das ganze etwa so ab (noch nicht getestet), daraus lässt sich zu update-zwecken sicher ein schickes shell-script schreiben.
Wenn keine richtige CD vorhanden ist, wird die ISO gemountet: mount -o loop file.iso
Modifizieren des Linux-Live-Systems
das cloop-image
Die Daten des Live-Linux liegen in der Datei **casper/filesystem.cloop**. Dabei handelt es sich um ein mit cloop komprimiertes Dateisystem. Um es zu bearbeiten, wird "cloop" benötigt:
- Entpackt wird das image folgendermaßen: * TODO?
- und gepackt so: TODO
Pakete des Systems bearbeiten
- Es wird ins ubuntu-verzeichnis gejailed: chroot verzeichnis
Pakete updaten kann nie schaden: apt-get update && apt-get upgrade
- Unnötige Pakete werden entfernt: apt-get remove TODO TODO2 TODO3
- Benötigte Programme werden nachinstalliert: apt-get install TODO1 TODO2 TODO3
Artwork ersetzen
- Grafik für GNOME-Splash-Screen wird ersetzt: TODO
- Hintergrund-Bild wird ersetzt: TODO
Modifizieren der Windows-CD
- Die Windows-Installations-Dateien werden evtl. aktualisiert (jeweils aktuellste stabile Version)
- Auch hier Programm-Auswahl anpassen (z.B. frozen-bubble hinzufügen :P)
- Ebenfalls muss hier einiges an Grafiken ersetzt werden, zum Beispiel die start.bmp
- Die HTML-Dateien im Verzeichnis disctree/ werden durch eigene ersetzt
- Wenn alles fertig ist wird die neue .iso erstellt und getestet: mkisofs TODO
- Ab ins Presswerk :P
Zur Koordination schlage ich einen GNA/Berlios/etc. account for sodass wir die shell-scripte, grafiken, etc. per CVS/SVN gemeinsam verwalten können...
CD-Herstellung
Können wir da was schickes pressen lassen oder selber brennen? Auf jedenfall sollten die CDs anspruchsvoll gelabelt sein, um nicht den Eindruck einer illegalen Kopie zu erwecken und allgemein professioneller zu wirken. Dabei wäre aber auch zu beachten, dass zum Beispiel das pressen von CDs hohe Auflagen erfordert, die wir aus Akualitätsgründen evtl. vermeiden möchten (Sicherheitsupdates z.B.)
Ich fände es vordringlich wichtig, ISO-Images der CD-ROM zum Download bereitzustellen. Fast jeder hat heutzutage einen Brenner, so daß man sich einfach selbst oder auch für Freunde und Bekannte eine CD-ROM brennen kann. Als Vorbild empfehle ich einen Blick auf die OpenOffice.org ProOO-Box.
Feedback und sonstige Ideen
Es müssen meiner Meinung nach vor allem auch Compiler und Programmierwerkzeuge rein (MinGW, MSYS, FreePascal, Lazarus...). Es nützt nichts, wenn wir nur sagen "Ihr dürft alles Verändern", aber nicht die Möglichkeit bieten, das zu tun. info@akfoerster.de - AKFoerster
Bitte definiert eure Zielgruppe. Ich denke, vordringlich sollten Anwender bedient werden. Entwickler oder auch potentielle Entwickler werden sich ihre Werkzeuge gerne aus dem Internet herunterladen. Die reinen Anwender sind typischerweise diejenigen, die eher ängstlich an neue Produkte herangehen und vor der OpenSource-Welle (teilweise auch wegen kryptischer Installationsverfahren) zurückschrecken. Für solche Leute wäre eine gut zusammengestellte Anwendungs-CD-ROM ein Segen. Solche Leute werden aber auch niemals einen Compiler in die Hand nehmen oder einen Quelltext anschauen.
Selbstverständlich muss man auch der Pflicht nachkommen und die Quelltexte mitliefern... vielleicht auf einer extra CD? info@akfoerster.de - AKFoerster
Die Quelltexte müssen nicht mitgeliefert sondern lediglich verfügbar gemacht werden. Dazu genügt eine Download-Möglichkeit oder alternativ natürlich eine extra CD. Quelltext muss nach GPL nur auf Anfrage geliefert werden, lediglich der komplette Lizenztext müsste mit auf die Scheibe. programmierwerkzeuge gehen IMHO völlig an der Zielgruppe vorbei. Wer hacken will, holt sich den Kram aus dem Netz... delmonico@gmx.net - Christoph Neuroth
Du schreibst "Quelltext muss nach GPL nur auf Anfrage geliefert werden,". Das ist richtig, ich möchte nur nochmal daran erinnern, dass ihr beim Vertreiben von Binärdateien auch dafür verantwortlich seid die Quelltexte bereitzustellen. Einfach nur auf die Projekt-Site zu verweisen reicht nicht! Ich habe es selbst schon erlebt, dass ich ein Programm auf CD bekommen habe - die Vertreiber hatten den Quellcode nicht und der Autor hatte nur aktuellere Versionen, die mich nicht interressierten. Ich hatte also keine Möglichkeit mehr an den Quellcode der Version heranzukommen - Genau das soll durch die GPL verhindert werden. info@akfoerster.de - AKFoerster
Du schreibst "lediglich der komplette Lizenztext müsste mit auf die Scheibe". Das stimmt nicht. Es muss gemäß §3(b) der GPL auch ein schriftliches Angebot drauf, den Quelltext auf Anfrage zu liefern - mit Post-Anschrift (Nur die Netz-Adresse reicht auch nicht Quelle) info@akfoerster.de - AKFoerster ...
Wieso eigentlich nicht SLAX (http://slax.linux-live.org/?lang=de) verwenden, und dann mit MySlax (Ja, ich weiß - gibts nur für Windows, aber trotzdem sehr praktisch, ausserdem - für was gibts Wine) die einzelnen Module einbauen und modifizieren? Wobei ich bezweifle das ein technisch wenig versierter User im BIOS die Bootreihenfolge umstellen kann... stiebi@gmail.com - Stiebi- Link erneuert michael.kallas@web.de - MKallas
Ähnliche Projekte
http://opensource-cd.de/ ist zwar etwas dieser Art, aber eben ohne Artikel soweit ich weiß und fördert zudem den Begriff "opensource", den wir ja gerade vermeiden...
GNU Win II ist ebenfalls ähnlich. Die Weiterentwicklung findet wohl unter https://gna.org/projects/wwwcdset statt.
TheOpenCD ist eine CD mit Windows-Programmen sowie einem GNU/Linux-Live-System, so dass man die vorgestellten Programme gleich auf zwei Plattformen testen kann.
Dieses Projekt sollten wir uns unbedingt genauer anschaun das scheint mit unseren Ideen ziemlich übereinzustimmen. delmonico@gmx.net - Christoph Neuroth
http://www.prooo-box.org: Die OpenOffice.org ProOO-Box.
Programmvorschläge
Hier einfach mal schreiben, was eurer Meinung nach auf die CD sollte.
- Browser: Firefox
- E-Mail: Thunderbird
- Office: OOo und Abiword (gnumeric wenns fertig ist)
- Instant Messenger: gaim
- Grafik: GIMP
- Grafik-Programm: Inkscape
- CD-Ripper: CDex
Audio Player: ZINF
Audio Codecs: Ogg Codecs
Bibel-Lese: SWORD mit dt. Modul(en)
Webdesign: NVU Composer
Mind Mapping: View Your Mind
Generell würde ich sagen, dass wir versuchen, übersichtlich zu bleiben. Hauptsächlich sollten es halt die Sachen sein, mit denen die Interoperabilität erhöht wird, also z.B. Browser, Office-Paket, Instant Messenger. Zudem sollten wir uns meist auf ein Programm einigen statt den User zu verwirren, außer da wo es sinn macht (zum beispiel Abiword aus Geschwindigkeitsgründen zusätzlich zu OpenOffice). Wenn wir die wichtigstens Programme zu diesem Zweck haben, können wir immernoch den verbleibenden Platz mit anderen füllen... delmonico@gmx.net - Christoph Neuroth
Mein Vorschlag wäre noch lustige Sachen (z.b. Spiele) oder "KDE-Krams"(Spiele oder irgendwelche "Lernpogramme") kommen denke ich auch immer gut an(Meine Schwester z.b. hängt an Supertux
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