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Self: freiheit/kritik

Kritik an freier Software

Auf dieser Seite möchte sich freie Software ihren Kritikern stellen und antworten auf (vermeintliche) Probleme und Ungereimtheiten geben.

Schreibe einfach eine dich bedrückende Frage in diesen Artikel und schaue einige Tage später wieder vorbei. Wir werden uns sicher der Kritik annehmen, sie widerlegen oder zumindest diskutieren.

"Es gibt so viele unterschiedliche Lizenzen."

Diese Kritik wird häufig von Entwicklern oder Vertreibern von Software geäußert, denn meist haben nur sie sich mit den genauen Bestimmungen auseinanderzusetzen. Software die die Freiheit 1 ( Die Freiheit, eine Software für jeden Zweck einzusetzen.) beherzigt, schränkt ihre Anwender ja nicht ein.

Auf unterschiedliche Art und Weise möchten aber Programmierer ihre Werke weitergeben: Wer den Anwendern die Freiheit seiner Software für immer garantieren will, wird eine sogennate Copyleft-Lizenz wählen. Wer lieber unbegrenzte Einsetzbarkeit (z.B. auch in unfreier Software) bevorzugt, wählt liberalere Lizenzierungsformen.

Genau wie man nicht allen Menschen vorschreiben kann, was sie gut und was sie schlecht finden sollen, ist es nicht möglich ihnen eine bestimmte Lizenz vorzuschreiben.

Die Free Software Foundation und die sich mit ihr verbunden fühlenden Menschen sehen jedoch in dem Verzicht auf das Copyleft-Prinzip einen bedeutenden Nachteil: Unfreie Software wird zunächst als Machtausübung interpretiert, da sich ein Anwender dem Willen der Entwickler/Herausgeber beugen muss. Durch die Veröffentlichung einer Software unter einer Nicht-Copyleft-Lizenz gibt der Herausgeber Dritten die Möglichkeit von dieser Macht Gebrauch zu machen da nicht verhindert werden kann, dass die Software in späteren Versionen als unfreie Software veröffentlicht wird. Richard Stallman und Bradley M. Kuhn erläutern dies in dem Aufsatz Freedom or Power. [1]

Und eine weitere Anmerkung: Es gibt deutlich mehr Lizenzen für closed-Source Software, weil fast jede Softwarefirma ihr eigenes Süppchen kocht und eine eigene Rechtsabteilung besitzt, die für sie Lizenzen ausarbeitet. Diese Lizenzen sind dann in der Regel auch alles andere als kurz, weil die Firmen gegen alle Eventualitäten abgesichert sein wollen. Freie Lizenzen legen meistens(!) fest, dass der Anwender keinen Garantieanspruch für die Software haben. Falls also etwas schief läuft, kann man den Programmierer nicht dafür verantwortlich machen. Falls man also Software braucht, von der Menschenleben abhängen, ist es sinnvoll ein Produkt zu wählen, dass von einer speziellen Firma aktiv getestet, betreut oder entwickelt wird (Die Software kann aber trotzdem frei sein). Für weniger kritische Software kommt diese fehlende Verantwortung aber weniger zum tragen. Für einen Programmierer von freier Software ist es auch eine Frage der Ehre, dass die Software korrekt läuft. Erfahrungsgemäß kann man sich darauf verlassen.

Und um auf das eigentliche Thema zurückzukommen: Bei der Installation von Software muss man in der Regel die Lizenz bestätigen. Wenn man also auf "Lizenz akzeptieren" klickt, geht man einen Vertrag ein. Aber wer liest sich diese Lizenztexte schon durch? Insbesondere, wenn sie so verdammt lang sind, weil die Anwälte der Softwarefirmen umbedingt jede Eventualität abdecken wollen? Natürlich passiert in den meisten Fallen nichts schlimmes, wenn man die Lizenzen akzeptiert, ohne sie durchzulesen. Aber Vertrag ist Vertrag und im Falle des Sony Rootkits wurde in den Lizenzvereinbarungen festgelegt, dass ein Rootkit auf dem Rechner des Benutzers installiert werden darf.

Es gibt eine handvoll von Lizenzen für freie Software, die von den meisten Projekten verwendet werden. Wenn man also ein Programm benutzen will, das mit der GPL lizensiert wurde, reicht es sich die GPL einmal durchzulesen und wenn man das nächste mal ein Programm installiert, sieht man an der Lizenzüberschrift, ob es sich wieder um die GPL handelt und man muss nicht noch einmal alles lesen und weiß trotzdem, was drin steht.

"Freie Programme sind so unterschiedlich in der Bedienung."

In vielen Fällen fehlen Entwicklern freier Software verbindliche Richtlinien, die vorschreiben, dass die programmierte Software in einem einheitlichen Bild erscheint. Die Formate für Konfigurationsdateien, die Anordnung von Menüs oder die Dateistrukturen von Betriebssystem-Distributionen variieren und können von dem Anwender und dem Administrator ein hohes Maß an Flexibilität abverlangen.

In jüngster Zeit gab es jedoch viele BEstrebungen um vor allem freie grafische Programme zu standardisieren und somit deren bedienung intuitiver zu machen. [2]

Die Heterogenität wird vielfach auch als Schwäche mißverstanden, da sie im direkten Gegensatz zu der Entwicklungsphilosophie der Firma Microsoft steht und nur das kurzfristige Entwicklungstempo betrachtet wird.

Proprietäre Software aus einer Hand hat es anfangs leichter sich aufeinander abzustimmen, da die Absprache zwischen den Entwicklerteams gut klappt. Vergleichbar ist dies mit einem Baum der nur nach oben wächst und keine Äste entwickelt.

Bei freier Software entstehen aber viele Seitenarme und bilden ein komplexes Geflecht. Das Resultat ist zum einen, dass die Gesamtheit der Projekte langsamer voran kommt. Zum anderen werden aber die zugrundeliegende Techniken immer wieder neu und auf andere Weise verwendet, wodurch sich eine höhere Robustheit erreichen lässt. Ausserdem müssen diese Technologien immer wieder beweisen, dass sie flexibel genug entworfen worden sind.

Dieser Entwicklungsstil ist ein wesentlicher Pfeiler der Unix-Philosophie und er ist auch aus dem Bereich der freien Software nicht wegzudenken.

"Manche freie Software kommt in ihrer Entwicklung nur schleppend voran."

Während die Lebenszeit eines proprietären Programmes vom marktwirtschaftlichen Interesse des Herstellers abhängt, ist bei freier Software die Motivation des oder der Kernentwickler von besonderer Bedeutung.

Zu Beginn eines Projektes sind die Entwickler meist sehr produktiv und das Projekt kommt gut voran. Die Entwickler haben aber auch noch Familie, einen Beruf, Freunde und andere Verpflichtungen, die es ihnen nicht erlauben stetig an dem Projekt zu arbeiten. Weiterhin, sinkt die Motivation an einem Projekt zu arbeiten auch dann, wenn Rückmeldungen aus der Gemeinschaft ausbleiben.

Eine solches Motivations-Minimum kann für den Anwender ein Problem darstellen, wenn zum Beispiel die letzte veröffentlichte Version einen Fehler enthält, der das Arbeiten beeinträchtigt oder sogar verhindert. Eine solche Situation ist zwar ärgerlich, kann aber dennoch gemeistert werden.

Wichtig für eine Bewältigung des Problems ist, dass niemand einen Anspruch auf Weiterentwicklung hat. Schliesslich leisten die Entwickler ihre Arbeit meist freiwillig und in ihrer Freizeit - welches Recht gibt es also darüber zu verfügen?

Mögliche Auswege aus dieser Situation

  • Anfrage an den Entwickler oder das Entwickler-Team senden, wie es um das Projekt steht. Dabei sollte aber nicht die unbeliebte Frage nach dem Veröffentlichungsdatum gestellt werden, da dies Druck ausübt und nicht gerechtfertigt ist.
  • Private Anwender organisieren sich und motivieren einen neuen Entwickler. Durch Meldungen an bekannte Newsseiten der Freie Software Gemeinschaft können neue Entwickler geworben werden.
  • Firmenkunden könnten die Entwicklung finanzieren, wenn sie auf die Software angewiesen sind.
  • Bei kleineren Problemen kann ein befreundeter Programmierer aushelfen.
  • Zuletzt kann auch der Anwender selbst einen Blick in den Ursprung des Programms wagen und versuchen ein Problem zu beheben. Dies mag sich befremdlich anhören, ist aber im Prinzip nichts anderes, als wenn du etwas in deinem Haushalt selbst reparierst anstatt einen Handwerker anzurufen. Ehrfurcht vor der Computertechnik ist also unangebracht und es gehört zu den gesellschaftlichen Aufgaben von freier Software das Programmieren als Kulturtechnik zu etablieren, wie etwa Lesen.

"Freie Software wird doch nur von so wenigen benutzt."

Der Verbreitungsgrad von freier Software hängt ganz besonders von dem Einsatzgebiet ab. Auf vielen Webservern im WWW ist mittlerweile ein GNU/Linux oder eines der freien BSD Systeme installiert. Nicht zu Letzt spielt hier die hohe Stabilität und die Gewissheit mit, dass entdeckte Sicherheitslücken sehr schnell geschlossen werden.

Auf den Arbeitsplatzrechnern hat freie Software zwar schon einen gewissen Marktanteil übernommen [3], aber bei Weitem noch keine so große Verbreitung gefunden, wie zum Beispiel Windows. Es ist auch schwierig verlässliche Zahlen über den Einsatz von freier Software zu finden, da es keine oder nur dezentrale Verkaufszahlen gibt.

Aber warum sollte der Anwender den Schritt in die Richtung der freien Software scheuen? Warum begibt er sich in die Illegalität, wenn er Programme auf seinem Computer installiert, die ihm ein Bekannter organisiert hat?

Auf der anderen Seite wollen die Anwender, die Programme gewerblich nutzen, nicht auf die Möglichkeit der Herstellerunterstützung verzichten, auch wenn er eher selten genutzt wird.

Was natürlich ein starkes Argument ist -- gerade für die eher pragmatisches Nutzer --, ist dass das Kind des Nachbars sich nun mal nicht mit diesem Linux auskennt und bei Problemen nicht weiterhelfen kann. Und somit zählt allzu oft die Parole: "Was die Mehrheit nutzt, kann nicht allzu schlecht sein" und die Verantwortung wird auf "die Anderen" geschoben.

Das Problem der freien Software liegt eindeutig an der mangelnden Präsenz in der Öffentlichkeit. Es gibt keine zentrale, gute PR-Abteilung, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Lange Zeit war dem "Otto-Normal-Verbraucher" Linux nur als Waschmittel bekannt. Die Akzeptanz kommt später, denn "Gut' Ding will Weile haben".

Letzendlich ist die Vergrößerung des Verbreitungsgrades förderlich für ihre Entwicklung. Es kommt aber gerade darauf an, den interaktiven Teil zu vermitteln. Freie Software funktioniert am besten, wenn viele Menschen sie nutzen und auf irgendeine Art mitmachen. Darüberhinaus lässt sich freie Software auch nicht mehr wegzaubern ((Sie ist schon 21 Jahre alt.)) und die Zahl derer, die sich zu ihrer Verwendung entschließen, wächst stetig.

"Freie Software ist doch nur was für Cracks."

Zur Zeit als Computer noch nicht in den meisten Wohnzimmern zu finden waren, sondern eher so groß waren wie ein solches, waren die Anwender der Computer zumeist auch die Programmierer in einer Person. Die Programme, die entstanden, waren keine Programme mit durchdachten grafischen Oberflächen sondern einfache textbasierte Anwendungen, die speziell für ein Problem geschrieben wurden.

Diese Mentalität hält sich teilweise bis heute: Die Programmierer tippen ihre Ideen einfach runter und freuen sich, dass das Programm genau das Erwartete macht. Ob es für den einzelnen Anwender nachvollziehbar oder einfach bedienbar ist, war bis vor kurzem noch kein Thema.

Viele Anwender die aus der Windows-Welt kommen und damit aufgewachsen sind, können die Idee hinter freier Software steht, anfangs weder greifen, noch begreifen. Es ist für sie schwierig zu verstehen, dass sie für ausgereifte Software nichts zu bezahlen brauchen, es auch noch legal ist, sie weiterzugeben und dies sogar ausdrücklich erwünscht ist. Ein weiterer Meilenstein besteht darin, zu verstehen, dass freie Software von der Beteiligung profitiert und ein Wissensaustausch zwischen Benutzer und Entwickler nicht nur ihr selbst, sondern allen Menschen zugute kommen kann.

Die Gemeinschaft der Freien Software lebt vom Mitmachen und wer sich in das Geschehen einmischt, kann viel bewirken. Setzt man freie Software ein und das Programm sollte Defizite aufweisen - sei es bei der Benutzerführung oder bei der Funktionalität - kann man immer direkt mit dem oder den Entwicklern in Kontakt treten.((Bei kleinen Projekten oftmals durch persönlichen Mail-Kontakt und bei größeren Projekten meistens über Mailinglisten.))

Dieses "in Kontakt treten" erfolgt in den aller meisten Fällen unentgeldlich und von Person zu Person und nicht per Supportvertrag durch einen Call-Center-Agent, der Fragen anhand eines Computerprogramms stellt und auch mit diesem Verständnis beantwortet.

Diverse Studien [4], [5] stellen dar, dass gerade in der freien Software grundlegende Defizite in der Benutzbarkeit herrschen. Diesen Studien wird heute viel Aufmerksamkeit geschenkt und mehr und mehr Menschen beginnen damit sich mit der Thematik zu befassen.

Natürlich spielt auch hier wieder die Heterogenität der Projekte eine große Rolle. Es ist für den Neuling unter GNU/Linux nur schwer zu verstehen, warum ein "Datei öffnen"-Fenster von Programm zu Programm unterschiedlich aussehen muss. Dass im Hintergrund zwei verschiedene Systeme ihre Finger im Spiel haben, sieht der Anwender natürlich nicht. Aber auch hier sind schon Projekte gestartet, die dem Ganzen Abhilfe verschaffen wollen. [2]

Die Gemeinschaft der Entwicklung von freier Software hat auch diese Probleme erkannt und sie werden diskutiert. Es wird daraufhin gearbeitet, dass freie Software gesellschaftsfähig wird und den Einzug in die Wohnzimmer schafft.

"Wegen freier Software müssen Programmierer hungern."

Da für ein Programm, das unter einer freien Lizenz steht, kein Geld bezahlt werden muss (sehr wohl aber kann), stellt sich oft das Problem der Aufwandsentschädigung der Entwickler. Die Programmierer einer freien Software sind so oft auf finanzielle Unterstützung durch die Benutzer des Programms oder einer großen Firma angewiesen.

Die Idee dabei ist, dass Privatanwender nicht verpflichtet sind Geld zu bezahlen, wenn sie die Software nur nutzen wollen. Im Gegenzug erhalten sie aber auch keinerlei Garantien oder Unterstützung und sind somit auf sich allein gestellt. Damit aber niemand im Regen steht solle man sich an Freunde und Bekannte wenden.

Für Firmenkunden sieht alles sowieso anders aus: In einer Geschäftsumgebung mag zwar der Erwerb der Software kostenlos sein, jedoch ist zum Beispiel eine Installation und Schulung des Personals mit Kosten verbunden. Hier ergeben sich Einkommensmöglichkeiten für Dienstleister, die dies anbieten.

Weiterhin besteht häufig Bedarf an einer firmengerechten Anpassung der Software, wodurch sich wiederum Einkommensmöglichkeiten ergeben. Diese Anpassungen können wahrscheinlich am besten von einem Programmierer erledigt werden, der die Software sowieso pflegt. Fundierte Kenntnisse über Programmierung freier Softwareprojekte würden bei einer Bewerbung ideal sein.

Freie Software ist aber auch heute schon dafür verantwortlich, dass viele Tausende Menschen weltweit eine gesicherte Arbeitsstelle vorzuweisen haben und zum Beispiel in den Firmen Novell, RedHat oder Sun beschäftigt sind. Neben diesen Branchengrößen gibt es aber auch in Deutschland einen lebendigen Zweig mittelständischer Unternehmen, die mit freier Software Geld verdienen und für Entwickler von freien Softwareprojekten bezahlen. Einige dieser Unternehmen sind zum Beispiel im LIVE[9] - dem Linux-Verband.

Und eine weitere Anmerkung: Es wird immer einen Bedarf an neuer Software geben. Die Welt ist einfach zu komplex, als dass es irgendwann soweit sein wird, dass es für jedes Problem eine passende Software gibt. Und es ist für die Allgemeinheit besser, wenn sich die Programmierer darum kümmern, neue Probleme zu lösen, anstatt für ältere Probleme, für die es bereits eine proprietäre Software gibt, den ganzen Aufwand nochmal zu machen.

"Die Zersplitterung von Projekten hemmt doch nur."

Hin und wieder divergieren die Meinungen der Entwickler eines Projektes so stark, dass es nicht mehr möglich ist, an ein und derselben Software zu arbeiten. Da der Quellcode des Projektes ja offen und jedem frei zugänglich ist, kann sich eine Gruppe abspalten und das bestehende Projekt nach seinen Vorlieben weiter entwickeln. Diesen Vorgang nennt man "fork" (also "gabeln").

Eine solche Zersplitterung ist nicht immer vorteilhaft für das Bestehen eines Projektes, kann aber manches mal frischen Wind in die Segel bringen und so ein gutes Produkt hervorufen. So ist es zum Beispiel mit Inkscape geschehen. Inkscape war ursprünglich ein Fork des Vektorprogrammes sodipodi.[6]

Wichtig bei den Zersplitterungen: Wenn genügend Entwickler vorhanden sind, werden beide Projekte weitergeführt ((Siehe OpenBSD, FreeBSD, NetBSD oder DragonFlyBSD) und somit gewinnt die Gemeinschaft der freien Software an noch mehr Facettenreichtum.

"OpenOffice.org ist inkompatibel zu anderen Office Lösungen"

Als Office-Lösung hat sich in den letzten Jahren das Produkt von Microsoft im Firmen- wie auch Privatbereich etabliert. Dies geschah vorwiegend durch den Dokumentenaustausch. Um die Dokumente von Microsoft zu öffnen und zu editieren, benötigte man nämlich die Originalsoftware, da die Spezifikationen der Dateiformate nicht offengelegt sind.

Seit einiger Zeit ist das Problem mit OpenOffice.org aber gelöst. Microsoft Office Dokumente lassen sich problemlos öffnen und editieren. Leider ist eine hunderprozentige Kompatibilität nicht gewährleistet, da die Spezifikationen immer noch nicht frei erhältlich sind und die Entwickler von OpenOffice.org Reverse Engineering betreiben müssen.

Dies führt dazu, dass ebendiese Inkompatibilität als Argument für die Verwendung für proprietäre Software verwendet wird.

Dieser Problematik versucht die freie Software Gemeinde entgegenzuwirken. So wurde eine Spezifikation für offene Dokumentenformate entwickelt, welche in allen bedeutenden freien Office Anwendungen bereits implementiert ist. Ziel ist, damit ein offenes und überall verwendbares Format zu schaffen, welches ungeachtet von Herstellerinteressen immer verfügbar und lesbar sein wird.

Das Argument der Office-Kompatibilität ist also nur noch eine Frage der Zeit.

Quellen


KategorieFreiheit